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Begleitung in luftiger Höhe

Wer Drohnen und Co. gewerblich nutzt, muss Besonderheiten sowie Vorgaben beachten. Als Grundvoraussetzung, um eine Drohne in die Luft steigen zu lassen, muss eine Aufstiegsgenehmigung vorliegen. Das Formblatt wird vom Luftfahrtbundesamt des jeweiligen Bundeslandes vergeben. Dabei ist nach Aussage der IAK Inter-Assekuranz Versicherungsmakler folgendes zu beachten: Für jedes Bundesland und für jeden einzelnen Flugeinsatz ist jeweils eine extra Aufstiegsgenehmigung notwendig. Das Dokument gilt bis zu einem Abfluggewicht von 25 kg. In einem vereinfachten Verfahren können gewerbliche Pauschal-Aufstiegsgenehmigungen für ein Abfluggewicht von bis zu 5 kg beantragt werden; deren Gültigkeit beträgt zwei Jahre.

Regeln beachten.

Bei der vereinfachten Aufstiegsgenehmigung sind nach Angaben der Kölner Versicherungsexperten folgende Regeln bzw. Einschränkungen zu beachten: Die Gesamtmasse darf 5 kg nicht überschreiten, die Flughöhe über Grund (AGL) darf maximal 100 m betragen und der Betrieb des unbemannten Luftfahrsystems über Menschenansammlungen, Unglücksorten, Katastrophengebieten und Einsatzorten der Polizei oder anderer Behörden und Organisationen mit sicherheitsrelevanten Aufgaben (BOS) ist ebenfalls verboten. Darüber hinaus ist ebenso wenig der Betrieb über Justizvollzugsanstalten, Industrieanlagen, Anlagen der Energieerzeugung und -verteilung sowie militärischen Anlagen erlaubt. Beim Einsatz innerhalb geschlossener Ortschaften sind die zuständigen Ordnungsbehörden bzw. Polizeidienststellen vorab zu informieren, innerhalb von Naturschutzgebieten sind die dortigen Bestimmungen zu beachten und bei all den beschriebenen Einsätzen ist die steuernde Person des Flugkörpers in der Regel in der Genehmigung festzulegen und namentlich zu nennen.

Der Versicherungsschutz.

Essenzielle Voraussetzung für die Erteilung der für den Drohneneinsatz erforderlichen Genehmigungen ist das Bestehen einer gültigen Haftpflichtversicherung. In der Regel ist für das Flugobjekt eine separate Luftfahrt-Haftpflichtversicherung Pflicht. Darüber hinaus kann für Drohnen eine Luftfahrtkaskodeckung abgeschlossen werden. Bei detaillierten Fragen oder für eine ausführliche Beratung stehen darüber hinaus die Ansprechpartner bei der IAK Inter-Assekuranz Versicherungsmakler GmbH für die notwendigen Auskünfte bereit.

Quelle: K&H 5/2016

Download: Publikation - Begleitung in luftiger Höhe

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